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Wie ich zu meinem ersten Motorrad kam
Die Geschichte mit dem Boxer R 1100 RT
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Kurz
bevor ich ich nun das Papier (in meinem Fall eher das
Fahrer-Plastik) mein eigen nennen durfte, schaute ich mich am Markt um
und sprach mir einigen erfahrenen Kollegen. Es sollte ein Moped mit
Kardan werden, das bequem sein muss und auch für größere Touren taugt.
Da dieses Segment nicht so stark am Markt vertreten ist (BMW, Honda,
Yamaha), schaute ich mich bei den verschiedensten Händlern im Umkreis
Stuttgart um, was ich denn für einen annehmbaren Preis erhalten könne.
Meine Frau meinte, dass es ein neues Moped sein soll, ich hingegen
wollte zum Start eigentlich nicht so viel Geld ausgeben. So sollte es
auch nicht lange dauern, da liebäugelte ich mit einer Yamaha XJ600
Diversion. Auf anraten meiner Kollegen schwenkte ich alsbald dann doch
zur XJ900 Diversion um, da ich sonst wahrscheinlich nach der ersten
Saison das Moped gewechselt hätte. Ein guter Freund meinte eines
Samstags während wir für unsere Computer einkauften, er könne mir da
auch noch einen Motorradhändler außerhalb zeigen. Also hin. War leider
am späteren Mittag aber schon zu. Also am nächsten offenen Werktag
wieder hin. Da stand sie nun im Laden, die XJ900, nur mit dem
Farbprogramm waren wir nicht ganz überzeugt. |
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Da ich
im Laden noch etwas länger brauchte, ging meine Frau derweil auf dem Hof
spazieren. Später zeigte sie mir dort einige gebrauchte BMWs, die der
Händler dort anbot. Da der Händler bis vor kurzem noch BMW-Händler war,
hat er immer noch Kundschaft aus der BMW-Szene. Er meinte auch, dass er
immer noch die komplette Werkstattausrüstung für den Service hätte und
das auch weiterhin so beibehalten wolle. Meiner Frau gefiel auf Anhieb
eine gebrauchte R1100RT in blaumetallic. Der Preis war für die
Jahresmaschine mit der Kilometerleistung von 14.300 km auch sehr
ansprechend, da er in der Höhe dem Neupreis der XJ entsprach. Wir
überlegen uns das noch einmal, sagten wir und gingen vom Hof. |
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Mit meinen Kollegen sprach
ich noch über das Angebot und einer erklärte sich bereit, mich beratend
zu unterstützen, da ich mich als Neuling nicht so sicher fühlte, ob das
denn mit richtigen Dingen zugeht. Also wir drei noch einmal hin zum
Händler. Alles angesehen, noch einmal über den Preis diskutiert und den
Vertrag gemacht. So, das ist nun also der Anfang vom mopedfahren
gewesen.
Meine Frau und ich waren bis zum Verkauf der R1100RT sehr zufrieden, da es wirklich
ein Schnäppchen war.
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